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Proteste und Anträge bei Regatten: Wie man sie in RegattaIQ einreicht

RegattaIQ Journal

26 Jul 2026


Proteste und Anträge bei Regatten: Wie funktioniert die digitale Abwicklung in RegattaIQ

Proteste, Wiedergutmachungsanträge und technische Anträge sind ein natürlicher Teil der Regattaveranstaltung. Wichtig ist jedoch, dass deren Einreichung und Bearbeitung übersichtlich, fristgerecht und gut dokumentiert sind. In RegattaIQ kann der gesamte Prozess digital abgewickelt werden: von der Meldung durch den Segler, über die Bearbeitung durch das Komitee bis zur Veröffentlichung der Entscheidung.

Wann einen Protest oder Antrag einreichen

Ein Segler kann einen Fall einreichen, wenn er eine Regelverletzung, ein Problem mit dem Ergebnis, einen Wiedergutmachungsantrag oder eine technische Angelegenheit, beispielsweise bezüglich der Ausrüstung, formell melden möchte. Das System erlaubt die Auswahl des passenden Falltyps und passt das Formular an die gewählte Art der Meldung an.

Bei einem Protest gegen ein Boot werden unter anderem die Parteien, die Wettfahrt-Nummer, eine Situationsbeschreibung, die Protestgrundlage sowie die Information benötigt, ob die andere Partei informiert wurde. Beim technischen Antrag ist das Formular einfacher und konzentriert sich auf den Antragstext und Anhänge.

Einreichung durch den Segler

Ein eingeloggter Segler kann den Protest oder Antrag direkt von der Regattaseite. Die Angaben des Meldenden werden automatisch aus dem Konto und der Anmeldung zur Regatta übernommen. Es kann eine Kontaktnummer hinzugefügt, die Situation beschrieben und Dateien angehängt werden.

Anhänge können vom Computer oder vom Telefon über einen QR-Code hinzugefügt werden. Dies ist besonders praktisch, wenn der Segler schnell eine Skizze der Situation, ein Papierformular oder einen anderen Beweis beifügen möchte. Das erste hinzugefügte Bild kann als Situationsskizze markiert und in das PDF der Meldung eingefügt werden.

Was die andere Partei sieht

Nach Annahme des Falles durch das Komitee kann die Information auf dem Protestbrett veröffentlicht werden. Öffentlich sichtbar sind Grunddaten: Fallnummer, Parteien, Status, Falltyp und Grundlage. Der volle Inhalt der Meldung bleibt nur für berechtigte Personen nach dem Login zugänglich.

Die protestierte Partei erhält eine E-Mail-Benachrichtigung mit Informationen zum Fall und einem Link zum RegattaIQ-Panel.

Bearbeitung durch Komitee und Regatta-Administratoren

Der Regatta-Administrator hat Zugriff auf die Liste der Proteste und Anträge im Regatta-Panel. Er kann die Fälle filtern, Details öffnen, den Status ändern, den Verhandlungstermin und -ort festlegen, die Komiteeentscheidung eingeben sowie das Punktresultat eintragen.

Das System unterstützt mehrere Verfahrensschritte, darunter: Einreichung, Annahme, Planung der Verhandlung, Entscheidung, Rücknahme oder Ablehnung. Eine Statusänderung kann den Fall auf dem Protestbrett veröffentlichen und entsprechende Benachrichtigungen auslösen.

Der Administrator kann auch einen traditionell eingereichten, papierbasierten Fall registrieren. In diesem Fall steht ein ausführlicheres Formular zur Verfügung und es kann angegeben werden, ob der Melder ein Segler, das Regattakomitee, das Technische Komitee oder der Veranstalter ist.

Benachrichtigungen

RegattaIQ kann Benachrichtigungen an die Verfahrensparteien und Zeugen senden. Nach Festlegung des Verhandlungstermins können Zeugen eine E-Mail mit Informationen über Zeit, Ort und Gegenstand der Ladung erhalten. So muss das Komitee Adressen nicht manuell übernehmen oder separate Kommunikation überwachen.

PDF des Falles

Jeder Fall kann ein PDF in der gewählten Sprache generieren. Das Dokument enthält die wichtigsten Informationen zur Meldung, Situationsbeschreibung, Angaben der Parteien, Unterschrift des Meldenden sowie Platz für eine Skizze oder ein Foto der Situation. Nach Entscheidung kann das PDF auch die Komiteeentscheidung und ihre Auswirkungen auf die Wertung enthalten.

Weitere Anhänge werden in elektronischer Form gespeichert und können separat heruntergeladen werden.

Warum es sich lohnt, Proteste digital zu führen

Die digitale Abwicklung von Protesten ordnet den Prozess und reduziert Fehlerquellen. Alle Fälle sind an einem Ort, mit Nummer, Status, Historie und Dokumenten. Segler wissen, wo sie den Fall einreichen, das Komitee hat alle Daten vollständig, und der Veranstalter kann einfach eine aktuelle Protesttafel bereitstellen.

Das ersetzt nicht die Arbeit des Komitees, beseitigt jedoch viel organisatorisches Chaos rund um Formulare, Anhänge, Fristen und Benachrichtigungen.

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Tomasz Mazurkiewicz

Redaktionsteam